Dienstag, 21. Juli 2015

"Invasion" der Spinnenblumen

Nachdem ich im letzten Jahr zum ersten Mal Spinnenblumen ausgesät hatte und mir die Pflanzen sehr gut gefallen haben, wollte ich es in diesem Jahr wieder probieren.



Das Aussäen und Vorziehen der Pflanzen hätte ich mir eigentlich sparen können, da sie sich auch von allein unheimlich vermehrt haben und diese Pflanzen sich wohl auch schneller und besser entwickeln als die Ausgesäten. Die Spinnenblumen sollten nur als ganz kleine Pflanzen vereinzelt werden. Nun weiß ich allerdings nicht, ob es an dem milden Winter lag oder sie sich immer so stark vermehren.

Jedenfalls standen an den Stellen, an denen ich sie im Vorjahr hatte, irgendwann gefühlte 100 kleine Pflänzchen. Aber nicht nur da. Da sie nah am Zaun standen, hatten sie auch den Nachbargarten erobert, wo noch einmal so viele Pflanzen aufgegangen waren. Zum Glück haben wir nette Nachbarn, die das mit Humor nahmen und denen die Spinnenblumen im Vorjahr auch sehr gefallen hatten, sodass sie sogar ein paar stehen ließen und den Rest entfernten.

Allerdings scheinen die Spinnenblumensamen nicht aufzugeben und immer wieder erscheinen neue Pflanzen, denen die Trockenheit und Hitze nichts auszumachen scheint. Egal ob in Erde, in Rindenmulch oder einfach aus einer Ritze auf der Terrasse, überall gibt es Spinnenblumen, selbst da wo vorher keine waren. Da in diesem Jahr eh nicht viel wächst, lasse ich sie jetzt an einigen Stellen einfach stehen, mal sehen. was noch daraus wird.



Spinnenblumen könnten sicher zur Blume der Zukunft in unserem Garten gehören, da sie ohne allzu viel Wasser und mit Hitze gut auskommen. Sie rollen zwar dann ihre Blütenblätter zusammen als wären sie gerade verblüht, doch das scheint wohl so eine Art Selbstschutz vor Hitze zu sein, denn schon am nächsten Morgen sehen die Blüten wieder strahlend frisch aus. 

In der Hitze sehen die unteren Blüten vertrocknet aus und am Morgen haben sie sich wieder erholt.
Da ich nun so viele vorgezogene Pflanzen hatte, habe ich ein paar einfach in Töpfe gepflanzt, in der Hoffnung, dass sie darin vielleicht nicht ganz so groß werden. Doch jetzt sind die Töpfe natürlich zu klein, denn die Pflanzen schießen trotzdem in die Höhe. 























Ich werde sie nun wohl doch noch in die Erde setzen, damit sie weiter wachsen können.

Kommentare:

  1. Wie wunderbar. Bei uns ist es ihnen zu kalt, also sind sie nicht meine Zukunftspflanzen.

    Sigrun

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  2. Gesten sagte ich im Auto zu meiner Tochter: "Im Kofferraum habe ich noch Spinnen - (hier zuckte meine Tochter merklich zusammen) -blumen, die ich noch ausladen muß. Mir gefallen diese blühfreudigen Pflanzen sehr, allerdings haben sie sich hier noch nicht ausgesamt und ich kaufe jedes Jahr neue.
    LG Kathinka

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  3. Ich bewundere die Spinnenblumen schon länger in den öffentlichen Anlagen der Stadt. Dass sie sich so hartnäckig im Garten halten, wusste ich nicht. Mir gefallen die Blüten und vielleicht wachsen sie irgendwann auch mal im eigenen Garten.
    Liebe Grüße von Ingrid

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  4. Deine Spinnenblumen haben sich super entwickelt und sehen super schön aus.Ich sähe sie jedes Jahr neu aus, aber sehr gut wachsen sie bei mir nicht.
    Liebe Grüße,
    Anette

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