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 „Was die Raupe Ende der Welt nennt,
 nennt der Rest der Welt Schmetterling.“
 Laozi


„Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling. Sonnenschein,
 Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu.“ 
 Hans Christian Andersen


Der Schmetterling
Wilhelm Busch (1832 – 1908)

Sie war ein Blümlein, hübsch und fein,
hell aufgeblüht im Sonnenschein.
Er war ein junger Schmetterling,
der selig an der Blume hing.

Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm
und nascht und säuselt da herum;
oft kroch ein Käfer kribbelkrab
am hübschen Blümlein auf und ab.

Ach Gott, wie das dem Schmetterling
so schmerzlich durch die Seele ging.
Doch was am meisten ihn entsetzt,
das Allerschlimmste kam zuletzt:
Ein alter Esel fraß die ganze
von ihm so heiß geliebte Pflanze.


Die Hummel
Karl Mayer, 1834

Bepelztes Tierchen, dein Gebrumm
Ist guter Ding‘. Im Kopf herum
Geht dir, es sei so gut zu sein,
So warm im Wiesensonnenschein;
Gemächlich, Hummel, sei der Raub
Am unverwehrten Blumenstaub.
Bald trinkst du dich an Honig stumm,
Bald fällst du neu in dein Gebrumm!




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