Gewächshaus

Bevor wir unser eigenes Haus hatten, besaßen wir einen kleinen Garten in einer Kleingartenanlage, die einige Kilometer von unserer Wohnung entfernt war. Damals begann ich meine eigenen Pflanzen in einem Hobbygewächshaus, auf dem Balkon zu ziehen. Der Balkon lag auf der Südseite und hatte sehr gute Bedingungen zur Anzucht der kleinen Jungpflanzen, sodass das Hobbygewächshaus ab und zu auch aus allen Nähten platzte.


Bevor wir uns für ein Gewächshaus entschlossen haben, schauten wir uns erst einige verschiedene Arten und Größen an, denn man sollte sich schon gut drin bewegen können und es darf nicht zu klein sein. Wir entschieden uns dann für ein Gewächshaus mit einer Grundfläche von ca. 7 m², was sich im Nachhinein auch als eine ideale Größe herausgestellt hat. 

Fundament für das  Gewächshaus und dann Baustopp, Schnee im Oktober
 
Gewächshaus im Winterschlaf

Nun wurde also auch der Traum von einem Gewächshaus im Garten wahr, in dem man im Frühjahr seine Pflanzen heranziehen und sich im Sommer über eigene Tomaten, Paprika oder Gurken freuen kann.

Wer ein Kleingewächshaus im Garten hat, möchte ja gern verschiedene Gemüsesorten dort unterbringen. Beim Nachlesen in Büchern und im Internet wird immer wieder empfohlen, zum Beispiel Gurken und Tomaten nicht gemeinsam in ein Gewächshaus zu pflanzen. Aber da man ja selten mehrere Gewächshäuser im Garten hat, habe ich es trotzdem die letzten 2 Jahre ausprobiert und es hat sehr gut funktioniert. Sicher könnte man für Tomaten auch ein eigenes Tomatenzelt aufstellen, aber ich wollte gern alles zusammen in einem Gewächshaus haben.



Die Tomatenpflanzen habe ich also direkt vorn neben dem Eingang platziert, dazwischen Paprikapflanzen und im hinteren Teil 4 Gurkenpflanzen, die eine höhere Luftfeuchtigkeit benötigen. Allerdings habe ich die Tür des Gewächshauses fast den ganzen Sommer über jeden Tag von morgens bis abends offen gelassen, da das automatische Lüftungssystem in dem Gewächshaus nicht allzu viel bringt. Mein Gewächshaus hat auch eine ideale Lage. Am Morgen viel Sonne, über Mittag wirft im Sommer eine japanische Zierkirsche ihren Schatten, was besonders bei großer Hitze von Vorteil ist. Abends scheint dann die Sonne noch einmal direkt durch die Eingangstür auf die Tomaten.

Gewächshaus im Mai, Juni und Juli


Bevor meine Gurken, Tomaten und Paprika ihren Platz im Gewächshaus beansprucht haben, nutzte ich den Platz davor noch für Kohlrabi, Radieschen und Salat. Im Herbst säte ich dann Feldsalat auf die abgeernteten Flächen und konnte auch sicher dank des milden Winters, den Salat ab Februar ernten. Der Versuch Honigmelonen im Gewächshaus zu ziehen ist leider beim ersten Mal gescheitert, aber ich werde es sicher noch einmal probieren...


Kohlrabi, Salat und Honigmelone
 

 
Feldsalat im Februar

Kommentare:

  1. Guten Morgen Doris, ich beneide dich um das Gewächshaus, hab mich schon gewundert, dass bei dir die Paprika gedeihen, nun weiß ich auch warum. Leider hab ich keinen Platz mehr für ein Gewächshaus, da müßte ich schon ein Stück Garten roden - das bringe ich nicht über mich.

    Sigrun

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  2. Hallo Doris, ich habe eben Deinen Blog entdeckt. Du hast einen sehr schönen bunten Bauerngarten und mir gefällt vor allem Dein Gewächshaus. Wir möchten dieses Jahr auch eines aufbauen, aber aufgrund der ungeschützten Lage zögern wir noch, um das Richtige zu tun. Ein Traum ist es auf jeden Fall.
    Viele Grüße von auch einer Doris :-)

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