Sonntag, 8. November 2015

Mach ´s gut, du schöner alter Baum

Schon wieder ist eine Woche vorbei und wir haben immer noch herrliches Herbstwetter. Schon am Morgen beim Sonnenaufgang bot sich ein schönes Wolkenbild.



    Auch der Sonnenuntergang zeigte sich von seiner schönsten Seite.


Der Garten hat sich aber verändert. Die letzten Blätter sind von den Bäumen gefallen und der Rasen wurde ein letztes Mal gemäht.



Meine Aster hat es durch die Wärme der letzten Tage doch noch geschafft aufzublühen. Sie ist jetzt fast das letzte Blühende in unserem Garten. Nur ein paar Rosenknospen und das Steinkraut wollen noch nicht aufgeben.

Das Steinkraut sät sich immer von selber aus und ich lass es an einigen Stellen einfach wachsen. Besonders mag ich das weiße Steinkraut zwischen den Rosen.



Gestern saß ich sogar noch eine Weile auf unserer Gartenbank. Es war fast 20 Grad warm. Ich genoß noch einmal die Wärme, sah die letzten Blätter vom Baum fallen und beobachtete die kleinen Meisen, die an dem ersten Futter, das ich für sie in den Kirschbaum gehängt hatte, gepickt haben.


Dabei kam mir auch ein Gedicht in den Sinn, dass ich früher mal geschrieben habe. Ich mochte ja schon immer gern Gedichte und als Kind und im Teenageralter habe ich auch gern selber Gedichte geschrieben. Vielleicht kann man heute darüber schmunzeln, aber irgendwie passte es zu dem Tag gestern und ich schreibe es heute mal in meinen Post.

 Mach ´s gut, du schöner alter Baum
 
Sachte schwebt das letzte Blättchen,
leise auf die Erde runter.
Hui, da kommt der Herbstwind angefahren
Und das Blättchen wirbelt munter
noch einmal vom Boden hoch.

Sieht schon erste Flocken tanzen,
denkt sich, nun wird ’s aber Zeit,
hing schon viel zu lang am Baume
und der Winter ist nicht weit.
Deckt bald Feld und Flur weiß zu,
da ich geh ich auch schön zur Ruh.

Denke an das alte Jahr,
als im Frühling Knospen sprangen,
schön war ´s als auf deinen Zweigen
kleine Vögel lustig sangen.
Hab den Sommer gern gesehen,
doch jetzt muss ich leider gehen.
Mach `s gut du schöner alter Baum,
denn noch bunter werd ich kaum.



Und damit wünsche ich euch eine schöne neue Woche!

Sonntag, 1. November 2015

So kann der November bleiben

War das nicht ein herrliches Wochenende. Der Übergang vom Oktober in den eigentlich ja eher grauen November hat uns wunderschönes Wetter gebracht. Von morgens bis abends schien bei uns die Sonne und die Laubbäume erstrahlten noch einmal in ihren schönsten Farben.

Am Morgen glitzerte der Reif auf den Blättern, aber die frostige Nacht war schnell vergessen.


Schon ganz früh beim Blick aus dem Fenster erstrahlte die Japanische Zierkirsche in der Morgensonne, um noch einmal ihre Schönheit zu zeigen, eh nun bald alle Blätter vom Baum fallen.




Der Kirschbaum erstrahlt in gelb.


Am meisten bezaubert mich im Moment die goldene Farbe der Birke in Nachbars Garten, die direkt vor unserem Fenster steht und mit der Sonne, um die Wette strahlt. Sie ist für  mich immer wieder ein schönes Fotomotiv und irgendwann werde ich ihr auch einen eigenen Post widmen.


Auch beim Blick aus dem Garten heraus, zeigen sich noch bunt gefärbte Eichenbäume, die bald ihre Blätter in unseren Garten schicken werden. Worüber ich dann nicht mehr ganz so erfreut bin. 

Aber so ist nun mal der Herbst.


An blühenden Pflanzen gibt es nicht mehr allzu viel in unserem Garten.

Ein paar Alpenveilchen


eine Chrysantheme , die seit dem  Sommer blüht,


ein Hornveilchen im Kiesweg, das sich selber ausgesät hat.


Ein paar Rosen treiben immer noch neue Knospen.


Eine Aster, die ich im Sommer gepflanzt hatte, hat auch noch einmal Knospen getrieben, vielleicht schafft sie es noch aufzublühen.


So könnte der November noch ein bisschen weiter gehen, und für nächste Woche sind die Aussichten ja noch ganz gut. Ich wünsche euch eine schöne Woche.

Sonntag, 11. Oktober 2015

Herbstspaziergang

Heute haben wir bei herrlich sonnigem, aber kaltem Wetter einen Herbstspaziergang gemacht. Wir gehen dazu gern an einen Stausee, der sich nicht allzu weit von unserem Wohnort befindet. Zu jeder Jahreszeit macht es viel Spaß, dort im Wald und am Wasser spazieren oder wandern zu gehen.

Aber der Herbst hat seinen besonderen Reiz, da sich dann die grünen Fichtenwälder mit den bunt gefärbten Laubwäldern abwechseln und die Natur tolle Farben zaubert.




Immer wieder hat man schöne Ausblicke auf den Stausee
 und die Wälder.



Für eine Rast war es heute etwas zu kalt, aber im Sommer kann man hier schön Picknick machen.


Eicheln scheint es in diesem Jahr in Massen zu geben. Sie liegen zum Teil wie gestreut unter den Eichen.  Aber Pilze gibt es nur ganz wenige.


An den Herbstfarben kann man sich nicht satt sehen
 und in der Sonne leuchten sie besonders schön.





















Da es in den nächsten Nächten Nachtfrost geben soll, habe ich mir noch einen Strauß Rosen aus dem Garten mit in die Wohnung genommen. Sie blühen immer noch so schön, aber bald kann es damit vorbei sein.

 



Ich wünsche euch eine schöne neue Woche!

Samstag, 3. Oktober 2015

Es ist Anfang Oktober

Es ist Anfang Oktober und eigentlich müsste man so langsam daran denken, den Garten winterfest zu machen. Aber wie, wenn alles jetzt so herrlich blüht, die Sonne den ganzen Tag vom blauen Himmel scheint.

Nur die Nächte erinnern daran, dass wir Herbst haben und der Winter bevor steht. Die Temperaturen waren knapp an der Frostgrenze und morgens musste man schon Eis von den Autoscheiben kratzen.

Aber daran möchte ich jetzt nicht denken. Ich zeige euch einfach noch ein paar Bilder aus dem Garten und wünsche euch ein herrliches sonniges Wochenende.

Rose "Julia" und Rose "Focus" mit Steinkraut
Rose "Gebrüder Grimm" und "Bonica `82"
Sommerastern
Cosmea und Spinnenblumen

Roter Sonnenhut, Zinnien, Rose "Elbflorenz" und Spinnenblumen



Die Morgensonne lässt die Rosen erstrahlen
Abendsonne im Bauerngarten
Rosenstämmchen, Lavendel und Johannisbeertomaten
Wunderbaum und Blumenbeet im Bauerngarten

Samstag, 26. September 2015

Neues aus dem Gewächshaus

Es ist nun schon wieder eine Weile her, dass ich aus meinem Gewächshaus berichtet habe. Während ich in den letzten beiden Jahren viel Glück mit meiner Gurkenanzucht hatte, war in diesem Sommer irgendwie der Wurm drin.

Während sich die Tomaten- und die Paprikapflanzen, bis auf eine paar Schneckenangriffen sehr gut entwickelten, hatte ich mit den Gurkenpflanzen große Probleme. Erst wollten sie im Frühjahr durch die niedrigen Temperaturen nicht so recht wachsen, danach hatten sie sich gut erholt und dann habe ich wohl einen Fehler gemacht. Ich habe die Pflanzen bei heißen Temperaturen mit zu kaltem Wasser gegossen und das haben sie mir sehr übel genommen.

Am nächsten Morgen ließen alle Gurkenpflanzen ihre Blätter schlapp herunterhängen und ich dachte, das ist wohl schon das Ende meiner diesjährigen Gurkensaison. Doch drei der vier Pflanzen erholten sich nach und nach und ich schöpfte wieder Hoffnung. Die Gurken begannen zu blühen und erste Fruchtansätze wurden sichtbar. Es entwickelten sich kleine Gurken.



Doch ich hatte nicht mit diesen schleimigen Kriechtieren im Gewächshaus gerechnet. Sie knabberten über Nacht die kleinen Gurken an, sodass ich sie entfernen musste und vor Ärger erst Mal Schneckenkorn gestreut habe.

Gurken- und Paprikapflanzen wurden "Opfer" der Schnecken

Nach und nach wuchsen die Pflanzen und ich konnte sogar ein paar Gurken ernten.


Während ich in den letzten Jahren so viele Gurken hatte, dass ich jede Menge verschenkt habe, konnte ich sie diesmal wohl an meinen 2 Händen abzählen. Einmal hatte ich 3 Gurken auf einmal *lach und es hat sogar zu Schüttelgurken gereicht.

Doch lange dauerte die Freude nicht. Schon Anfang August wurden die Blätter gelb und vertrockneten und so ging es zügig weiter. Ich weiß nicht, ob es an den hohen Temperaturen lag. Jedenfalls war in meinem Gewächshaus in diesem Jahr kein Gurkenjahr.

Das Ende einer schlechten Gurkensaison in meinem Gewächshaus

Dafür wuchsen Tomaten und Paprika um so besser.

Tomaten und Paprika im Gewächshaus
Auch im Freiland entwickelten sich die Tomaten und Paprikapflanzen gut. Sogar meine "Eispaprika", die ich so getauft habe, da sie unglücklicherweise im Frühjahr den letzten Nachtfrost abgekommen hatten, haben noch Früchte angesetzt. Ich musste damals alle Blätter entfernen, da sie erfroren waren. Trotzdem haben die Pflanzen neu ausgetrieben.

Paprika "Orange" und Tomatenpaprika " Zsuzsanna" im Freiland



Am meisten überzeugt haben mich aber die roten Johannisbeertomaten, die ich in diesem Jahr zum ersten Mal ausprobiert habe und davon vollkommen begeistert bin. Sie werden auch im nächsten Jahr auf meinem Pflanzplan stehen. Sie wachsen immer noch ohne Probleme im Freien und schmecken zuckersüß und sehr aromatisch. Ich komme nie an ihnen vorbei, ohne ein paar zu naschen. Sie eignen sich auch sehr gut in bunten Salaten.

Johannisbeertomaten













Sonntag, 13. September 2015

Ein heißer Sommer geht zu Ende

 
 
Das ist nicht Sommer mehr
 
  von Cäsar Otto Hugo Flaischlen (1864-1920)

Das ist nicht Sommer mehr, das ist September...Herbst;
diese großen weichen Wolken am Himmel,
diese feinen weißen Spinnwebschleier in der Ferne
und hinter den Gärten mit den Sonnenblumen
der ringelnde Rauch aufglimmender Krautfeuer
und diese süße weiche Müdigkeit und diese
frohe ruhige Stille überall und trotzdem wieder
diese frische, satte, erntefreudige, herbe Kraft...
das ist nicht Sommer...das ist Herbst.



Ein heißer, anstrengender Sommer geht zu Ende. Ein Sommer, der für viele von uns Garten- und Pflanzenliebhaber nicht ganz so einfach war. Wie oft wurden wir durch die Hitze in unserem Tatendrang gebremst und die Gartenarbeit beschränkte sich oft nur auf das Gießen, das Schleppen von unzähligen Gießkannen. Und trotzdem mussten wir zuschauen, wie einige Pflanzen den Kampf gegen die Hitze und Trockenheit verloren und wir hoffen, dass sie sich im nächsten Jahr wieder erholen.
 
Aber es gab auch schöne Momente, wie die langen warmen Sommerabende, oder am frühen Morgen durch den Garten zu laufen, um die kühlen Temperaturen etwas zu genießen.

Jetzt, kurz bevor der Herbst Einzug hält, scheinen die Pflanzen im Garten noch einmal so richtig loszulegen. Da ich ja eine Woche im Urlaub war, habe ich die Veränderungen so richtig bemerkt. Alle Pflanzen waren durch den Regen in die Höhe geschossen und erstrahlen frisch und farbenfreudig.
 
 
Blick in den Bauerngarten
 
 
 

Den Rosen in meinem Garten scheint der heiße Sommer nichts ausgemacht zu haben, sie blühen weiter unermüdlich, auch wenn sich jetzt so langsam die ersten Blattkrankheiten einschleichen. 
 
 
 
Der Wunderbaum ist inzwischen über 2 m hoch
Spinnenblume, Rittersporn, Vanillezauber, Steinkraut
 
 
Allerdings musste ich in meinem ersten "Bloggerjahr" feststellen, dass ich im Sommer kaum zum Schreiben und fast gar nicht zum Kommentieren gekommen bin. Es fehlte einfach die Zeit und die Ruhe dazu. Ich lese zwar jeden Tag all eure neuen interessanten Posts, aber für mehr hat es einfach nicht gereicht.
 
Da ich morgens sehr zeitig raus muss, muss ich auch im Sommer "mit den Hühnern ins Bett" und oft ist der Tag dann einfach zu kurz, weil man so viele andere Dinge erledigen muss. Ich hoffe, dass es in der nächsten Zeit wieder besser wird.
 
Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche.