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Sonntag, 6. April 2025

Auf in den Märzenbecherwald

Neben Schneeglöckchen, Winterlingen und Krokussen gibt es im Frühling ja noch die Märzenbecher. Leider wollen diese in meinem Garten nicht wachsen. Deshalb habe ich mich inzwischen für die große Schwester des Märzenbechers, die Sommer-Knotenblume, entschieden. Sie konnte ich in meinem Garten ansiedeln. Während die Märzenbecher zwischen Februar und März blühen, öffnet die Sommer-Knotenblume ihre Blüten erst im April. Sie ist etwas größer und und hat mehrere Blüten an einem Stängel.

Märzenbecher und Sommer-Knotenblume

Trotzdem wollte ich mir die Märzenbecherblüte nicht entgehen lassen. Nachdem ich öfter von einem Märzenbecherwald gehört hatte, und wir gerade etwas in der Nähe zu erledigen hatten, machte wir uns an einem schönen sonnigen Frühlingstag auf in Richtung Jena. Dort sollten wir am Rande von Großschwabhausen einen Märzenbecherwald finden.

Nachdem wir einen Parkplatz entdeckt hatten und erst irgendwie falsch gelaufen waren, kamen wir dann doch in den Wald. Aber von Märzenbechern war nichts zu sehen. Wir liefen weiter hinein und plötzlich tauchten die ersten Leberblümchen auf. Das war schon mal ein sehr schöner Anblick, wie sie ihre blauen Blütenköpfchen aus dem mit Laub bedeckten Waldboden streckten


Es wurden immer mehr Leberblümchen, dann sahen wir den Waldgoldstern und dann endlich die Märzenbecher.




Dann Märzenbecher mit Leberblümchen und Märzenbecher mit Waldgoldstern...

und plötzlich tat sich vor uns ein weites Meer von Märzenbechern auf. So weit das Auge blicken konnte, Märzenbecher.

Schmale Wege schlängelten sich durch den ganzen Wald.

Die Vögel zwitscherten und es war einfach  nur traumhaft schön.


So viele Märzenbecher hatte ich noch nie auf einer Stelle gesehen.



Es war ein wunderschöner Frühlingsspaziergang!

Sonntag, 25. September 2022

Ausflüge in Thüringen - Jena und die Dornburger Schlösser und Gärten

In diesem Sommer waren wir wieder öfter in unserem schönen Thüringen unterwegs. Ein Ausflug führte uns Anfang Juli nach Jena und zu den Dornburger Schlössern und Gärten.

Die Stadt Jena, die etwa 50 km von unserem Wohnort entfernt liegt, kannte ich bisher nur vom Shoppen und vom Besuch des Planetariums. 

Schon immer wollte ich Jena aber auch von einer anderen Seite kennenlernen. Eigentlich wollten wir den Botanischen Garten besuchen. Da es aber so heiß war, machten wir uns auf einem schattigen Wanderweg auf zum "Landgrafen", einem der schönsten Aussichtspunkte auf die Universitätsstadt. 

Blick nach Jena und zu den Kernbergen


Die Kernberge sind ein 391,6 m ü. NHN hoher Muschelkalkbergzug.

Der Jentower ist ein Hochhaus in Jena. Es ist mit 144,5 m Höhe, mit Antennenspitze 159,60 m, das höchste Bürogebäude in Thüringen und wird hier auch umgangssprachlich als "Keksrolle" bezeichnet.


Bisher hatte ich den Jentower immer nur von unten gesehen. So war es diesmal eine ganz neue Perspektive.


Ca. 12 km von Jena entfernt befinden sich die Dornburger Schlösser und Gärten

Da wir gerade Urlaub hatten und es an diesem Tag wieder sehr heiß werden sollte, waren wir schon zeitig am Morgen unterwegs zu den Dornburger Schlössern und hatten die Gärten bei noch angenehmen Temperaturen fast für uns allein.


Die Dornburger Schlösser und Gärten werden auch der "Balkon Thüringens" genannt, da man von dem auf einem Muschelkalkfelsen hoch über der Saale erbauten Ensemble eine wunderbare Aussicht hat. Das wussten schon die Herzöge von Sachsen-Weimar-Eisenach als Sommerresidenz zu schätzen.


Noch heute wird unterhalb der Dornburger Schlösser Wein angebaut.


Das Renaissance- und das Rokokoschloss sowie die Gärten kann man besichtigen, das Alte Schloss nutzt man als Tagungszentrum.

Renaissanceschloss

Neofichte_pixelio.de

Altes Schloss

Rokokoschloss


Die 3 Schlösser sind durch Gärten verbunden. Die Gärten in verschiedenartigen Stilen angelegt, waren wunderbar gepflegt, trotz der Hitze und Dürre eine Augenweide.



Überall gibt es viele Rosen, die zum Zeitpunkt unseres Besuches ihre erste Blüte leider gerade hinter sich hatten. Jedes Jahr findet hier auch ein Rosenfest statt, bei dem eine Rosenkönigin gekürt wird.


Begeistert war ich auch von den Stockrosen, die alle gesundes Blattwerk hatte, was man ja sehr selten sieht.



Es gibt einen kleinen Küchengarten, Spalierobst an den Mauern.



Ein Ausflug hoch über der Saale, der sich auf jeden Fall immer wieder lohnt!