Mittwoch, 31. März 2021

Schöne Ostertage

Der Frühling ist da! Mal mehr, mal weniger angenehm. Ich hatte in der letzten Woche Urlaub und das Wetter hatte alles zu bieten. Von warmen Tagen mit Sonnenschein, bis hin zu Frost, Regen- und Graupelschauern. Trotzdem konnte ich viele Arbeiten im Garten erledigen. Die Hornveilchen wurden endlich gepflanzt.



Alle Rosen wurden geschnitten und gedüngt. Tomaten und Sommerblumen ausgesät. Hier und da etwas Unkraut gejätet und ich habe mich an jedem grünen Spross, der aus der Erde kommt und an jeder neuen Blüte der Frühblüher erfreut.


Nachdem die Zeit von Christrosen, Winterlingen und Schneeglöckchen zu Ende geht, blühen jetzt späte Krokusse, 


Schneestolz und Blausternchen 


und die ersten Tulpen im Garten.


Lenzrosen und Primeln




An den Nistkästen herrscht reger Betrieb. Sperlinge, Blaumeisen und Kohlmeisen streiten sich um die "Wohnungen". Deshalb wird noch ein vierter Nistkasten aufgehängt.


Die Zeit rennt. Morgen ist nun schon wieder April und im Moment haben wir sommerliche Temperaturen. Leider soll es Ostern nicht ganz so warm werden, aber die Sonne soll sich trotzdem zeigen.

Ich wünsche euch allen schöne Ostertage!





Montag, 15. März 2021

Alle Jahre wieder - Pflanzen selber ziehen

Jedes Jahr nehme ich mir vor, nicht mehr so viele Pflanzen selber zu ziehen. Aber meist bleibt es nicht dabei


und spätestens im April steht erst ein Zimmer und Anfang Mai das Gewächshaus voller kleiner Pflanztöpfchen, die auf das Auspflanzen nach den Eisheiligen warten.
 
Einige werden jetzt sicher aufstöhnen, wegen den vielen Plastikpflanzschalen. Aber für mich gibt es keine bessere Alternative. Alle Versuche mit Klopapierrollen, Zeitungspapier und Torftöpfen sind bei mir über die Jahre gescheitert. Aber man kann die Plasteschalen ja jedes Jahr wieder verwenden.

Ganz so viel wird es in diesem Jahr hoffentlich aber nicht werden. Obwohl es diesen Winter wieder einige Samentütchen ungeplant nach Hause geschafft haben. Z. B. die Skabiose "Bonbon Queen", die mit hübschen lachsroten bienen- und schmetterlingsfreundlichen Blüten angepriesen wird, eine stark duftende Hängewicke für Kübelbepflanzung, eine Mexikanische Minigurke, zwei Sorten Tomaten usw. 

So richtig mit Anzucht der Pflanzen begann ich, als wir den ersten eigenen Garten in einer Kleingartenanlage hatten. Damals hatte ich noch ein kleines Hobbygewächshaus in unserer alten Wohnung auf dem Balkon.


Seither ziehe ich viele ein- oder zweijährige Sommerblumen und Gemüsepflanzen selber, auch wenn es bestimmt einfacher wäre, sie im Gartencenter zu kaufen. Zumal wir nur einen kleinen Garten haben und ich nur wenige Pflanzen von einer Sorte benötige. Aber es macht mir einfach Spaß im Frühjahr, wenn noch nicht allzu viel im Garten zu tun ist, mit der Aussaat zu beginnen.

Oft muss man sich die Arbeit bei  Sommerblumen auch nur einmal machen. Denn einige säen sich (wenn ihnen der Standort gefällt) immer wieder von selbst im Garten aus. Dazu gehören bei uns z. B. Spinnenblumen, Löwenmäulchen, Cosmea, Argentinisches Eisenkraut.


Man sollte dann nur im Frühling die kleinen Pflänzchen beachten und nicht alles herausreißen, was aus der Erde sprießt. Manchmal passiert es mir auch, dass ich gar nicht mehr weiß, um was für eine Pflanze es sich handelt, die da gerade wächst.

Im letzten Jahr erging es mir mit einer Pflanze so. Es wuchs eine große Blattrosette, mit der ich zuerst gar nichts anfangen konnte. Dann entwickelte sich daraus diese prächtige Nachtviole. Es kam aber auch schon vor, dass ich wochenlang Unkraut aufgepäppelt und umhegt habe.


In den letzten Jahren habe ich vieles ausprobiert, dabei achte ich jetzt bei der Aussaat von Sommerblumen vermehrt auf schneckenresistente Sorten. Denn schnell kann nach dem Auspflanzen die ganze Mühe der Anzucht über Nacht umsonst gewesen sein. So erging es mir einmal mit Sommerastern.

Manchmal geht jedes Samenkorn auf und ich habe unendlich viele Pflänzchen, die ich dann gern verschenke. Aber es kommt auch vor, dass am Ende nur wenige oder gar keine Samen aufgehen.

Männertreu oder auch Lobelien gehören z. B. für mich jedes Jahr in unserem Garten dazu. Sie haben wohl mit die kleinsten Samen, die ich bisher ausgesät habe. Ich mag diese blauen bis lila blühenden Sommerblumen. Sie passen einfach zu allen anderen Blumenarten und man kann sie als Kübel- oder Ampelpflanzen oder auch im Beet verwenden.



Männertreu gehören zu den Lichtkeimern. Das sind meist kleine Samen, während die größeren Samen zu den Dunkelkeimern gehören. Lichtkeimer sollte man bei der Aussaat eigentlich nicht mit Erde bedecken. Ich mache allerdings auch bei Lichtkeimern immer eine dünne Erdschicht darüber, da ich damit bessere Erfahrungen gemacht habe, als sie nur auf die Erde zu streuen.

Ich säe sie immer zuerst in einer kleinen Schale aus. Wenn sie aufgegangen sind, setze ich mehrere der kleinen Sämlinge in kleine Töpfe. 


Zu den größten Samen die ich bisher ausgesät habe, gehört der Wunderbaum bzw. Rizinus. Innerhalb eines Sommer entwickelt sich aus den Samen eine imposante Pflanze. 



So schön sie auch aussehen, Männertreu und auch die Samen in den Blüten des Wunderbaums sind giftig! Wenn Haustiere oder Kinder im Garten sind, besser nicht anpflanzen!

Das diesjährige Gartenjahr habe ich vor 3 Wochen mit dem Aussäen von Paprikasamen begonnen. Eigentlich sollte es aus Platzgründen nur eine Sorte werden. Nun sind es schon wieder drei. Gerade beginnen die ersten Pflänzchen zu sprießen.


Ende März werde ich dann die Sommerblumen und Tomaten aussäen. Später folgen noch die Gurken.

Mittwoch, 3. März 2021

Bevor es wieder kälter wird

Bevor es wieder kälter wird, habe ich heute den Vorfrühling noch einmal im Garten eingefangen und wünsche euch eine schöne Restwoche.

















Sonntag, 21. Februar 2021

Plötzlich Frühling

Erst letzten Sonntag liefen wir warm angezogen bei frostigen Temperaturen auf Skiern über verschneite Felder. Der Garten lag unter einer dicken Schneedecke und an Frühling war nicht zu denken. An diesem Sonntag sind vom Schnee nur noch kleine Reste zu sehen. Die Frühblüher strahlen bei milden Temperaturen in der Sonne. 



Nachdem der viele Schnee innerhalb von wenigen Tagen getaut war, musste ich natürlich gleich eine kleine Gartenrunde drehen und schauen, was es im Garten so Neues gibt. Wenn ich über die Wiese laufe, dann erfreue ich mich an den Gänseblümchen. Die ersten Winterlinge schieben sich durch das alte Laub, das noch in den Blumenbeeten liegt.

Die Christrosen, die nun schon seit November blühen, haben sicher ihre besten Tage hinter sich. 

Trotzdem hat ihnen die dicke Schneedecke nicht geschadet und ich hörte ein leises Brummen und Summen in den Blüten. 

Überall waren viele Bienen, die Holzbiene und dicke Hummeln unterwegs.


Auch in diesen Blüten, die ich ursprünglich mal als "rosa blühend" gekauft habe, tummeln sich die Insekten. Wie ich inzwischen herausgefunden habe, handelt es sich wohl um eine Korsische Nieswurz. 


Am Anfang war ich von dieser Pflanze, die fast unscheinbare hellgrüne Blüten hat, gar nicht begeistert. Aber inzwischen hat sie sich als robuste, winterharte Pflanze und vor allem zeitig blühende Bienenweide herausgestellt.


Bei den Zieräpfeln haben die Amseln ganze Arbeit geleistet und innerhalb einer Woche, den Baum leer geräumt. 


Überall schieben sich die Schneeglöckchen ans Licht.


Auch wenn ich weiß, dass der Winter noch nicht vorbei ist, erfreue ich mich an den milden Tagen und wünsche euch allen eine frühlingshafte neue Woche! 

Montag, 15. Februar 2021

Winter - es gibt ihn doch noch!

Und es gibt ihn doch noch den richtigen Winter mit Schnee und frostigen Temperaturen. Während im letzten Winter um diese Zeit bereits Krokusse, Zwergiris, Lenzrosen und Winterlinge ihre Blüten zeigten,

Bilder vom 08. Februar 2020

ist in diesem Februar alles mit einer dicken Schneeschicht zugedeckt. Ich war sehr froh, dass kurz vor den eisigen Temperaturen noch der viele Schnee gefallen ist und der Garten bei Nachttemperaturen von Minus 20 Grad Celsius im Winterschlaf lag.



Die Vögel brauchen jetzt viel Futter und jeden Tag muss ich mehrmals nachfüllen. Jetzt werden auch die Zieräpfel, die vor dem Frost nicht beachtet wurden, interessant und werden von den Amseln zerpflückt und verspeist.


Am Futterplatz gibt es viele, viele Spatzen, Blaumeisen, Kohlmeisen, Amseln, Stare, ein Rotkehlchen und einen Buchfink zu sehen. Für die Nüsse interessieren sich auch der Buntspecht und der Eichelhäher.

Die folgenden 2 kurzen Videos sind durch die Fensterscheiben aufgenommen und haben leider keine sehr gute Qualität.


Auch die Stare sind im Garten angekommen.

Während die Amseln etwas zutraulicher sind, ist der Eichelhäher sehr scheu und wachsam und kaum auf ein Foto zu bekommen.

Amsel und Eichelhäher

Wir nutzten die schönen Wintertage am Wochenende für Spaziergänge


und konnten nach sehr langer Zeit wieder einmal "direkt vor der Haustür" Ski fahren.


Jetzt soll sich der Winter erst einmal verabschieden. Heute war es tagsüber schon um die 0 Grad Celsius.


Gerade schneit es wieder. Allerdings soll der Schnee dann in Regen übergehen. Hoffentlich wird es morgen früh nicht glatt sein.

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!