Sonntag, 18. Januar 2026

Jahresrückblick 2025 Teil 1

Heute möchte ich auf das Gartenjahr 2025 zurückblicken. 

Das Jahr begann mild, stürmisch und regnerisch. Schneeglöckchen und Christrosen blühen. Anfang Januar gab es für einen Tag eine leichte Schneedecke, die innerhalb einer Nacht wieder getaut war.

Ende Januar ist es tagsüber relativ mild, einige Nächte mit Frosttemperaturen zwischen Minus 2 bis Minus 5 Grad. 

Januar 2025

Anfang Februar will auch kein richtiger Winter kommen. Es gibt gelegentlich Regen, nachts leichten Frost. Ende Februar haben wir immer noch keinen Winter. Die ersten Frühblüher öffnen die Blüten. Die Sonne lässt sich nur selten sehen in diesem Winter. 

Februar 2025

Anfang März bringt die ersten warmen Vorfrühlingstage mit viel Sonne und blauen Himmel. Zeit der Frühblüher. Mitte März meldet sich der Winter mit einigen Schneeflocken und Nachtfrost zurück.

März2025

Der Frühling bringt schon einige warme Tage bis 20 Grad. Doch schnell meldete sich die Kälte zurück, nachts Frost und am Tage nur 6 Grad und windig. Die Magnolie ist wie fast jedes Jahr wieder erfroren. Dafür gibt es in diesem Jahr eine schöne Kirsch- und Apfelblüte ohne Frost.  Zum Glück regnet es immer mal wieder. Ende Mai die ersten Gewitter und die ersten Rosenblüten.

April 2025

Mai2025

Der Juni ist sonnig und überwiegend trocken. Es ist die schönste Zeit in unserem Garten. Die Rosen stehen in voller Blüte!





Dienstag, 30. Dezember 2025

Guten Rutsch ins Neue Jahr!

Nun ist Weihnachten schon wieder vorbei. Ich hoffe ihr hattet alle schöne Feiertage. Bei uns war Väterchen Frost in der Nacht zum 2. Feiertag auf der Durchreise und hat die Natur ein wenig verzaubert.


Da wir an unserem Wohnort über Weihnachten in dichtem Nebel eingehüllt waren, zog es uns etwas in die höher gelegene Umgebung, um die glitzernde Pracht bei Sonnenschein genießen zu können. Von hier oben konnte man gut beobachten, wie die tieferen Lagen von einer dicken Nebelschicht zugedeckt waren und sich kein Sonnenstrahl dort hin verirrte.




Rauhreif

Etwas aus den nebelsatten
Lüften löste sich und wuchs
über Nacht als weißer Schatten
eng um Tanne, Baum und Buchs.

Und erglänzte wie das weiche
Weiße, das aus Wolken fällt,
und erlöste stumm in bleiche
Schönheit eine dunkle Welt.

Gottfried Benn (1912)








Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2026!

Sonntag, 19. Oktober 2025

Herbstspaziergang in den Baumwipfeln

Der Oktober hat uns bisher nicht gerade mit Sonne und blauem Himmel verwöhnt. Dafür färben sich die Bäume in den schönsten Herbstfarben.

Schon lange wollte ich einmal im Herbst, den Baumkronenpfad im Hainich besuchen. In diesem Jahr hat es endlich geklappt. Sogar das Wetter spielte mit. Obwohl es unterwegs noch regnete, kam dann bei unserer Ankunft noch die Sonne heraus.

Der Hainich in Thüringen ist das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet Deutschlands. Er hat eine Größe von etwa 16.000 Hektar.


Der heutige Nationalpark Hainich war früher militärisches Sperrgebiet, sodass sich der Wald dort ungestört entwickeln konnte. 



In 24 m höher läuft man auf einem Holzsteg durch die Wipfel der herbstlich gefärbten Bäume und erreicht einen Aussichtsturm. Der Baumkronenpfad hat ein Länge von 530 m. Unterwegs gibt es viele Informationen auf Schautafeln und Mitmach-Stationen für Kinder.


Aus einer Höhe von 44 m hat man einen herrlichen Ausblick über den Hainich, das Thüringer Becken bis hin zum Thüringer Wald.



Wieder auf dem Boden angekommen, folgten wir einem Rundweg auf der Waldpromenade.




Es war herrlich. Manchmal absolute Stille, nur das Laub raschelte unter unseren Füßen, dann wieder leises Vogelgezwitscher 


und plötzlich hörten wir Kraniche über uns. 


Da wird man doch ein wenige wehmütig, wenn man dran denkt, dass der Sommer nun wirklich zu Ende ist.



Freitag, 3. Oktober 2025

Herbstanfang

Der Herbstanfang hat in diesem Jahr seinem Namen alle Ehre gemacht. Am Sonntag, dem letzten Sommertag waren es noch fast 30 Grad, die Schmetterlinge tummelten sich auf dem Sommerflieder.

Am Montag, zum Herbstanfang wurde es kalt und es regnete von morgens bis abends. Danach haben wir in der ersten Herbstwoche die Sonne kaum einmal gesehen. Dauergrau und regnerisch war es die ganze Woche. Inzwischen hat sich die Sonne immer Mal wieder durch den Nebel gekämpft, dafür ist es nachts schon ziemlich kalt bis an die Frostgrenze.

Die ersten Pflanzen habe ich schon ins Haus geholt.

Der Zierapfel Red Sentinal, der schon im Frühjahr immer durch seine wunderschöne Blüte erfreut, hat in diesem Jahr so viele Äpfelchen, wie noch nie. Die Äste biegen sich teilweise bis zum Boden und überall leuchten die noch gelb roten Früchte aus den grünen Blättern.

Die Früchte sind im Winter eine Nahrungsquelle für Vögel. Besonders die Amseln sind meist zum Ende des Winters, wenn der Frost die Äpfelchen mürbe gemacht hat, daran interessiert. 

Der Garten wird nun langsam herbstlich. Herbstastern, Sonnenblumen, Cosmeen, Sonnenhut, Prachtkerze, Blauraute, Malven und Fette Henne blühen gemeinsam und ergeben ein schönes Bild.



Auch vielen Einjährigen konnten die kalten Nächte noch nichts anhaben.




Meine Herbstanemonen sind am Herbstanfang immer schon verblüht, aber auch so sehen sie noch dekorativ aus. Nur die kleinen Pflanzen, die sich vermehrt haben, zeigen noch ihre Blüten.

Die zweite Rosenblüte ist in diesem Jahr nicht ganz so prächtig ausgefallen, Trotzdem kommen immer wieder noch schöne neue Blüten.





Jetzt wünsche ich uns allen noch einen schönen goldenen Oktober!