Sonntag, 25. Januar 2026

Jahresrückblick 2025 Teil 2

Heute gibt es nun den 2. Teil von meinem Jahresrückblick:

Da wir im Frühjahr 2025 zur Kirschblüte schönstes Frühlingswetter und keinen Frost hatten, brachte uns der Frühsommer eine riesige Kirschernte.

Das Wetter war im Sommer 2025 sehr durchwachsen. Da es immer mal wieder Niederschlag gab, hatten wir im letzten Jahr keine große Trockenheit. Die Regentonnen waren gut gefüllt und es war immer genug Gießwasser vorhanden.

Wieder haben der Buchsbaumzünsler und vor allem der Buchsbaumpilz zugeschlagen und wieder habe ich sie einigermaßen erfolgreich in den Griff bekommen. Es wäre zu schade, die ganze Hecke im kleinen Bauerngarten zu verlieren.

Im Sommer 2025 ging es bunt auf der Terrasse und im Garten zu. Mein Farbkonzept mit überwiegend Blau, Rosa und Weiß habe ich irgendwann aufgegeben. Es gibt einfach zu viele schöne Farben. Vor allem der Sonnenhut "Herbstwald", der sich leicht aussäen lässt, begeistert mich jedes Jahr wieder mit seinen verschiedenen Blütenfarben. Obwohl er einjährig sein soll, überwintert er oft und kommt auch im nächsten Jahr noch einmal zur Blüte.


Ende August begann die 2. Rosenblüte. Allerdings nicht ganz so prachtvoll wie in den letzten Jahren.


Auch der September brachte bei milden Temperaturen noch viel Farbe in den Garten.

Am letzter Sommertag gab es noch einmal 30 Grad. Einen Tag später zum Herbstanfang völlig entgegengesetztes Wetter. Es war grau, kühl und es gab jede Menge Regen. Der September endet mit Sonne und kalten Nächten.

Der Oktober beginnt recht kalt mit Nebel, nachts gibt es Temperaturen an der Frostgrenze, danach Sturm und viel Regen. Es gibt einige schöne Tage, aber ein richtiger Altweibersommer will es in diesem Jahr nicht werden. Trotzdem zeigt sich der Garten in seinen schönsten Farben. Die Dahlien blühen.

Mitte Oktober ist die Zeit der Herbstastern. In diesem Jahr habe ich endlich auch eine rote Herbstaster, die ich mir schon immer gewünscht hatte. Ich hatte sie im Herbst 2024 als Ableger bekommen und sie hat sich wunderschön entwickelt.

Die Zierkirsche und die Heidelbeere tragen Anfang November ihr schönstes Herbstkleid. Die Herbstschneeglöckchen schauen aus dem Boden. Der kleine Apfelbaum und der Zierapfelbaum tragen in diesem Jahr besonders viele Früchte.

Mitte November gibt es bei uns die erste Schneeflocken. Aber immer zeigt sich der Garten noch mit vielen Blüten. 

Der Dezember bringt den ersten Schnee und frostige Nächte bis Minus 8 Grad. Die Weihnachtstage verbringen wir den ganzen Tag in dichtem Nebel. Für schöne Raureifbilder müssen wir einen Ausflug in die etwa 10 km entfernten höheren Gegenden machen. Am Silvestertag 2025 gibt es  leichten Frost und Schneeschauer.


Jetzt freue ich mich auf ein neues Gartenjahr 2026! Es kribbelt schon wieder in den Fingern! Doch noch ist etwas Geduld angesagt, aber planen kann man ja schon mal.



Sonntag, 18. Januar 2026

Jahresrückblick 2025 Teil 1

Heute möchte ich auf das Gartenjahr 2025 zurückblicken. 

Das Jahr begann mild, stürmisch und regnerisch. Schneeglöckchen und Christrosen blühen. Anfang Januar gab es für einen Tag eine leichte Schneedecke, die innerhalb einer Nacht wieder getaut war.

Ende Januar ist es tagsüber relativ mild, einige Nächte mit Frosttemperaturen zwischen Minus 2 bis Minus 5 Grad. 

Januar 2025

Anfang Februar will auch kein richtiger Winter kommen. Es gibt gelegentlich Regen, nachts leichten Frost. Ende Februar haben wir immer noch keinen Winter. Die ersten Frühblüher öffnen die Blüten. Die Sonne lässt sich nur selten sehen in diesem Winter. 

Februar 2025

Anfang März bringt die ersten warmen Vorfrühlingstage mit viel Sonne und blauen Himmel. Zeit der Frühblüher. Mitte März meldet sich der Winter mit einigen Schneeflocken und Nachtfrost zurück.

März2025

Der Frühling bringt schon einige warme Tage bis 20 Grad. Doch schnell meldete sich die Kälte zurück, nachts Frost und am Tage nur 6 Grad und windig. Die Magnolie ist wie fast jedes Jahr wieder erfroren. Dafür gibt es in diesem Jahr eine schöne Kirsch- und Apfelblüte ohne Frost.  Zum Glück regnet es immer mal wieder. Ende Mai die ersten Gewitter und die ersten Rosenblüten.

April 2025

Mai2025

Der Juni ist sonnig und überwiegend trocken. Es ist die schönste Zeit in unserem Garten. Die Rosen stehen in voller Blüte!





Dienstag, 30. Dezember 2025

Guten Rutsch ins Neue Jahr!

Nun ist Weihnachten schon wieder vorbei. Ich hoffe ihr hattet alle schöne Feiertage. Bei uns war Väterchen Frost in der Nacht zum 2. Feiertag auf der Durchreise und hat die Natur ein wenig verzaubert.


Da wir an unserem Wohnort über Weihnachten in dichtem Nebel eingehüllt waren, zog es uns etwas in die höher gelegene Umgebung, um die glitzernde Pracht bei Sonnenschein genießen zu können. Von hier oben konnte man gut beobachten, wie die tieferen Lagen von einer dicken Nebelschicht zugedeckt waren und sich kein Sonnenstrahl dort hin verirrte.




Rauhreif

Etwas aus den nebelsatten
Lüften löste sich und wuchs
über Nacht als weißer Schatten
eng um Tanne, Baum und Buchs.

Und erglänzte wie das weiche
Weiße, das aus Wolken fällt,
und erlöste stumm in bleiche
Schönheit eine dunkle Welt.

Gottfried Benn (1912)








Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2026!

Sonntag, 19. Oktober 2025

Herbstspaziergang in den Baumwipfeln

Der Oktober hat uns bisher nicht gerade mit Sonne und blauem Himmel verwöhnt. Dafür färben sich die Bäume in den schönsten Herbstfarben.

Schon lange wollte ich einmal im Herbst, den Baumkronenpfad im Hainich besuchen. In diesem Jahr hat es endlich geklappt. Sogar das Wetter spielte mit. Obwohl es unterwegs noch regnete, kam dann bei unserer Ankunft noch die Sonne heraus.

Der Hainich in Thüringen ist das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet Deutschlands. Er hat eine Größe von etwa 16.000 Hektar.


Der heutige Nationalpark Hainich war früher militärisches Sperrgebiet, sodass sich der Wald dort ungestört entwickeln konnte. 



In 24 m höher läuft man auf einem Holzsteg durch die Wipfel der herbstlich gefärbten Bäume und erreicht einen Aussichtsturm. Der Baumkronenpfad hat ein Länge von 530 m. Unterwegs gibt es viele Informationen auf Schautafeln und Mitmach-Stationen für Kinder.


Aus einer Höhe von 44 m hat man einen herrlichen Ausblick über den Hainich, das Thüringer Becken bis hin zum Thüringer Wald.



Wieder auf dem Boden angekommen, folgten wir einem Rundweg auf der Waldpromenade.




Es war herrlich. Manchmal absolute Stille, nur das Laub raschelte unter unseren Füßen, dann wieder leises Vogelgezwitscher 


und plötzlich hörten wir Kraniche über uns. 


Da wird man doch ein wenige wehmütig, wenn man dran denkt, dass der Sommer nun wirklich zu Ende ist.