Montag, 20. Januar 2020

Rosentraum - Rosarium Sangerhausen

Nun haben wir schon wieder Mitte Januar und gestern Morgen tanzten sogar ein paar Schneeflocken vom Himmel. Aber so richtig will der Winter nicht in Fahrt kommen. Irgendwie ist man hin- und hergerissen. Man weiß nicht, was der Februar noch bringt. Dabei blühen schon die ersten Schneeglöckchen, Winterlinge und Krokusse. Ich kann die Zeit bis zum Frühling gar nicht abwarten. Aber ich muss mich noch etwas gedulden.

Gestern habe ich am PC einige Fotos vom letzten Jahr sortiert. Dabei habe ich auch die Bilder vom Besuch des Rosariums Sangerhausen des letzten Jahres entdeckt, die ich noch nicht gepostet habe. Also jetzt ein kleiner Rückblick auf den vergangenen Sommer oder Vorfreude auf ein neues Rosenjahr!

Rosarium Sangerhausen


Wir waren das 3. Mal im Rosarium Sangerhausen und auch wenn der erste Besuch im Jahr 2012 der beeindruckendste für mich war, und das Rosenfieber in mir geweckt hat, bin ich jedes Mal wieder verzaubert von den schönen Rosen. Im Rosarium Sangerhausen gibt es mehr als 8600 Rosenarten und Rosensorten (darunter ca. 500 Arten von Wildrosen). 80000 Rosensträucher auf 13 ha Fläche gilt es zu bewundern. Ebenso gibt es viele Begleitpflanzen, die die Schönheit der Rosen noch unterstreichen.

Im oberen Teil kann man die prächtigen Rosensorten bewundern, 


während im unteren Teil viel für den Erhalt alter und historischer Rosensorten getan wird, die wie Schätze behütet werden und schon in der Antike kultiviert wurden.


Es war einer dieser sehr heißer Tag Ende Juni 2019, als wir uns auf den Weg nach Sangerhausen machten. Wir hatten lange überlegt, ob es sich bei der großen Hitze und Trockenheit lohnt. Aber da wir gerade Urlaub hatten und Ende Juni die beste Zeit für den Besuch des Rosariums ist, haben wir uns dann doch für den Ausflug entschieden. (Die Bilder sind aufgrund der Handyaufnahmen und der starken Sonneneinstrahlung allerdings nicht immer perfekt.)


Als wir gegen 10.00 Uhr ankamen, war es schon sehr heiß und die Sonne brannte vom blauen Himmel. Es waren nur wenige Besucher und Reisegruppen da. Es war noch nicht überfüllt und so fanden wir immer wieder (auch wenn man es auf den Bildern nicht vermutet) schattige Bänke auf denen wir uns kurz ausruhen, und von dort die Rosenpracht betrachten konnten.



 Wunderschön fand ich auch den kleinen Seerosenteich.




Mich hatten bei diesem Besuch diesmal besonders die Kletterrosen interessiert. Ich suchte noch zwei Kletterrosen für meinen Garten und wollte schauen, welche Rosen mit den Bedingungen des letzten Sommers am besten zurechtkamen.


Einige Favoriten waren 

"Fassadenzauber", "Rotfassade" und Tradition95"
"Amadeus" und "Belkanto"

Viele der Kletterrosen waren allerdings zu mächtig für den geplanten Rosengang. Sodass ich mich letztendlich für die Kletterrose "Golden Gate" (obwohl ich niemals eine gelbe Rose wollte) und die Kletterrose "Libertas" entschieden habe. Ich habe sie im Herbst als wurzelnackte Rosen gepflanzt und hoffe nun auf ein schönes Rosenjahr 2020!

Ich hoffe, euch hat der kleine Ausflug nach Sangerhausen gefallen und ich kann jedem Rosenliebhaber einen Besuch dort nur empfehlen.


Dienstag, 17. Dezember 2019

Christrosenzeit

Ein (Garten)Jahr geht zu Ende. Doch noch immer ist die Natur nicht wirklich im Winterschlaf. Obwohl es schon leichte Frostnächte gab, gibt es immer noch einiges im Garten zu entdecken. 

Heute war es fast frühlingshaft mild. Ich nutzte den schönen sonnigen Nachmittag, um das letzte Laub zu fegen und um mich im Garten nach den letzten Blüten umzuschauen.

Chrysanthemen, Hornveilchen, Berg-Sandkraut

Noch immer gibt es einige Rosenblüten und viele Knospen, aber die werden sicher nicht mehr alle aufblühen.



Im Vorgarten nutzen die vielen Blau- und Kohlmeisen die Rosenbüsche, die ihr Laub immer noch fast komplett tragen, um sich vor Nachbars Katerchen (der heute auch die warmen Sonnenstrahlen genießen wollte) zu verstecken und die Sonnenblumenkerne aus dem Futterhäuschen zu holen.


Im Rasen gibt es neben Veilchen und Gänseblümchen auch Hornveilchen zu sehen, die sich dort ausgesät haben.



Diese zwei Schneeglöckchen blühen jedes Jahr schon ab November.  

 

Die Krokusse, die Lenzrosen und die Zwergiris wollen schon ans Licht. Aber dafür ist es noch etwas zeitig, auch wenn sich der heutige Tag wie Frühling anfühlte.


Denn jetzt ist erst einmal Christrosenzeit im Garten. Die Christrosen stehen pünktlich zur Weihnachtszeit in voller Blüte. Ich freue mich, dass sie jedes Jahr prächtiger blühen. Sogar eine Biene konnte ich heute an den Christrosen entdecken.



Mit den nachfolgenden Bildern wünsche ich allen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. 

 

Sonntag, 27. Oktober 2019

Nun ist er wirklich da ...

Nun ist er wirklich angekommen bei uns, der Herbst. Denn zumindest temperaturmäßig hatte man bisher das Gefühl, noch im Sommer zu sein. Nach einer recht schönen und warmen Woche, sah man schon ganz zeitig am Samstagmorgen, dass ein Wetterwechsel bevorstehen würde. Der blaue Himmel war verschwunden.

Während die Tage zuvor, die Birke noch von der Morgensonne angestrahlt wurde


gab es Samstag Morgenrot.



Die letzte Woche konnte ich aber noch einmal im Garten genießen. Da ich gerade Urlaub habe, wurden noch ein paar Arbeiten erledigt. Bis mein Rücken streikte und ich es etwas langsamer angehen musste. Aber die Blumenzwiebeln sind in der Erde, das Gewächshaus ist aufgeräumt und auch die hohen Herbstastern und Sträucher, die jetzt viel zu schnell verblüht sind, wurden abgeschnitten.

Und immer noch gab es schöne Lichtblicke im Garten. Die Schmetterlinge besuchten den Sommerflieder "Flower Power", der noch einmal einige Blüten getrieben hat.


Während die Herbstchrysantheme und die spät blühende Herbstaster schon sehr lang in meinem Garten stehen


ist diese Herbstchrysantheme neu im Garten eingezogen.



Die Strauchrose" La Rose de Molinard"  scheint sich auch noch nichts aus dem Herbst zu machen und blüht im Vorgarten einfach munter weiter.



Die im letzten Herbst wurzelnackt gepflanzten Rosen, haben sich trotz der Trockenheit gut entwickelt und einige treiben immer noch Knospen.
 

Die letzten Blüten aus der "Bienenmischung" auf der Terrasse.



 Die Christrosen strecken ihre Blütenknospen so langsam ans Licht.



Heute war es nun endgültig vorbei mit dem schönen Wetter und wir konnten nur einen kurzen Spaziergang am nahe gelegenen Stausee machen, eh der Regen einsetzte.


Jetzt sind wir auch "gefühlt" angekommen im Herbst.



Mittwoch, 16. Oktober 2019

Sommerliches Herbstwetter

Was für ein tolles Wetter hatten wir in den letzten Tagen. So hätte man sich manchmal den Sommer gewünscht. Während der Woche genug Niederschläge und am Wochenende Sonne pur, bei angenehm warmen Temperaturen.


Wir haben einen kleinen Waldspaziergang gemacht und neben den schönen Fliegenpilzen auch ein paar essbare Pilze gefunden.



Auch der Montag und Dienstag waren noch einmal sommerlich warm mit strahlend blauem Himmel. Der Garten gibt noch einmal alles und die Insekten kamen bei dem schönen Wetter alle noch einmal geflogen, um sich den Nektar aus den Blüten zu holen.


Auf den blauen Blütenwolken der Herbstastern wimmelte es vor allem von Bienen, wenigen Hummeln und auch viele Schmetterlinge waren noch zu sehen.



Auch die blaue Holzbiene und (zum ersten Mal) das Taubenschwänzchen konnte ich am Sommerflieder mit der Kamera einfangen.



Noch immer gibt es einige Rosenblüten im Garten.


Die Polsterglockenblumen leuchten in ihrem schönen Blau.


Sogar ein paar Hornveilchen konnten sich über den trockenen Sommer retten und die Kapuzinerkresse fängt jetzt erst richtig an zu blühen.


Seit heute haben wir nun Herbstwetter. Es gibt immer wieder Regenschauer und der Wind bläst die Blätter von den Bäumen.