Sonntag, 24. Januar 2021

Der Zierapfel - Red Sentinel

Seit über 3 Jahren steht der Zierapfelbaum "Red Sentinel" in unserem Garten. Ich suchte damals nach einem Bäumchen, das nicht ganz so groß wird und über das Jahr einen schönen Anblick und im Winter etwas Nahrung für die Vögel bietet, also ein "Vier-Jahreszeiten-Gehölz", wie man Zieräpfelbäume auch manchmal bezeichnet. Nach längerer Suche im Internet habe ich mich dann für den Zierapfelbaum "Red Sentinel" entschieden und ich habe bisher nur gute Erfahrungen mit ihm gemacht.

Im Winter 2016/2017 habe ich ihn in einer Baumschule bestellt. Nach dem Frost wurde das kleine Bäumchen geliefert. Schon im ersten Jahr konnten wie uns über einige Blüten und Zieräpfel freuen. Das Bäumchen bekam ein kleines Rondell, welches ich je nach Jahreszeit mit verschiedenen Blumen bepflanze.

Frühjahr und Sommer 2017

Winter 2017

Die roten meist kirschgroßen Früchte sind auch essbar. In England sollen sie als delikate Beilage zu Fleischgerichten gereicht werden. Durch den hohen Pektingehalt eignen sie sich auch zur Herstellung von Marmelade und Gelee.

Das ganze Jahr kann man sich am Zierapfelbaum "Red Sentinel" erfreuen. Im Frühjahr öffnen sich aus rosa Knospen, weiße strahlende Blüten.


April 2020

Der Zierapfel soll etwa 350 cm breit und 400 bis 500 cm hoch werden. Ich hoffe, dass ich ihn durch einen regelmäßigen Schnitt etwas kleiner halten kann.

September 2020

In diesem Jahr trägt er besonders viele Früchte.

Dezember 2020

Die kleinen roten Zieräpfel bleiben lange im Winter am Baum hängen und werde im Gegensatz zu herkömmlichen Äpfeln erst sehr spät von den Vögeln gefressen. Warum das so ist, habe ich allerdings noch nicht herausbekommen. 

Ende Januar 2021



Montag, 18. Januar 2021

Obst und Gemüse 2020 - ein Rückblick

Das alte Jahr ist vorbei. Bevor es an die Planung für das neue Jahr geht, möchte ich noch einmal auf das Obst- und Gemüsejahr 2020 zurückblicken.

Obst- und Gemüseanbau ist für mich einfach nur Hobby und experimentieren. Ich will und werde da in unserem kleinen Garten keine großen Erträge erzielen. Es macht einfach nur Spaß, wenn dann im Laufe des Sommers etwas wächst und ich beim Rundgang durch den Garten etwas zu Naschen habe, einen Kuchen backen, einen Salat anrichten kann und es vielleicht für eine kleine Mahlzeit reicht.

Am Anfang des Jahres ist das Gewächshaus immer voller kleiner Anzuchtpflanzen und es wird dann oft eng, bis nach den Eisheiligen endlich das Auspflanzen beginnen kann.



In jedem Jahr freue ich mich auf den ersten frischen Dill aus dem Kasten im Gewächshaus, da er in meinem Garten nicht wachsen will.



Während es Gurken, Paprika und Tomaten in jedem Jahr in unserem Garten bzw. Gewächshaus gibt, probiere ich meist auch etwas Neues aus.

An einigem habe ich mich schon versucht wie z. B. Kletterzucchini und Honigmelonen

oder Erdbeeren aus Samen selber ziehen.

Hier die Sorte "Elan".


Im letzten Jahr war es der Kartoffelanbauversuch im Kübel.


Das Obstfrühjahr begann mit erfrorenen Pfirsichblüten. Danach entschädigte eine traumhafte Kirschblüte, 

 
der eine riesige Kirschernte folgte. Die Kirschen teilten wir uns wie in jedem Jahr mit den Staren. Die allerdings in diesem Jahr "gefühlt" besonders viel Nachwuchs hatten und in großer Anzahl den Kirschbaum plünderten. Wir hätten uns manchmal am liebsten die Ohren zugehalten bei dem lauten Spektakel, wenn sie im Garten einfielen.


Der neue Zwetschgenbaum bekam eine Blattkrankheit und verlor alle Früchte. Der Apfelbaum, der im letzten Jahr voller kleiner Äpfelchen hing, über die sich die Vögel im Winter freuten, hatte im letzten Jahr keinen Ertrag. Der Johannisbeerstrauch wurde von der Johannisbeerblasenlaus heimgesucht. Der Stachelbeerstrauch bekam Mehltau. Trotzdem reichte es zum Naschen und für einen leckeren Kuchen. Einige Erdbeeren gab es zum Naschen und für Erdbeertorten.  Im August wurden neue gepflanzt. 


Die Himbeeren trugen auch viele Früchte. Allerdings waren sie belagert von unzähligen Fliegen, Wanzen und Wespen. Sodass wir die Himbeeren den Selbigen überlassen haben.


Im Gewächshaus gab es wie immer zuerst Salat. Allerdings habe ich kein Glück mit dem direkten Pflanzen in der Erde. Der Salat wird dort immer zerlöchert, sodass ich ihn dann in Kübel und Töpfe pflanzte. 



Radieschen wollten im letzten Frühjahr gar nicht wachsen.

Dann begann die Gurken, Tomaten und Paprikazeit.

Da meine (zu spät gesäten) Paprikasamen erst nicht aufgehen wollten, kaufte ich zwei Pflanzen im Gartencenter. Die entwickelten sich wunderbar und schon bald gab es gefüllte Paprikaschoten mit eigenen Kartoffeln aus dem Kübel.


Dann überlegten es sich die kleinen Topfpaprika doch noch und entwickelten sich recht gut. So dass ich bis in den Herbst die orangen Früchte ernten konnte.


Die Gurken wuchsen anfangs recht gut, bekamen aber später eine Blattkrankheit.


Die beste Ernte gab es letzten Jahr bei den Tomaten. Ich hatte im letzten Jahr nur eine Sorte Kirschtomaten, die sich sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland prächtig entwickelte und lange bis in den Herbst noch Früchte trug.


Nun beginnt die Planung für das neue Jahr und ich freue mich auf eine neue Gartensaison.


Montag, 11. Januar 2021

Spaziergang durch den Winterwald

Ich wünsche euch allen noch ein gesundes Neues Jahr und möchte euch heute zu einem Spaziergang durch den Winterwald einladen. 


Wir wohnen in einer Gegend, in der der Schnee nie lange liegen bleibt und das Weiß der letzten Tage am Wochenende schon wieder fast getaut war. Ich bin darüber eigentlich auch sehr froh. Denn wenn wir Lust auf Schnee haben, brauchen wir nur ein paar km weiter zu fahren und sind im Winter angekommen.



Am letzten Sonntag war schönes sonniges Wetter angesagt, und so wollten wir die Gelegenheit nutzen, um einen Spaziergang im Schnee zu machen.



Das Dorf, von dem wir unseren Spaziergang aus starteten, liegt auf einer Höhe von etwa 550 m ü. NN. Wir liefen zuerst entlang der verschneiten Felder, die herrlich im Sonnenschein glitzerten und wir einen weiten Ausblick in die Umgebung hatten.




Bald waren wir im Wald angekommen und es sah wirklich traumhaft schön aus. 







Als wir wieder zurück im Dorf waren,




liefen wir noch einen anderen Weg den Berg hinauf, der uns auf eine Höhe von ca. 600 m ü. NN brachte.



Von dort hatten wir einen herrlichen Ausblick auf den Ort,




und die verschneiten Wälder.



Dann machten wir uns auf den Heimweg und hatten viele Sonnenstrahlen und frische Luft getankt.



Mittwoch, 23. Dezember 2020

Ein besinnliches und gesundes Weihnachtsfest

Die Zeit ist in den letzten Wochen an mir vorbei gerannt. Mein letzter Post ist von Mitte Oktober. Nun haben wir schon Weihnachten und ein völlig verrücktes Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Natürlich habe ich all eure Beiträge gelesen, aber zum selber Posten blieb keine Zeit. Ich hoffe, dass es im nächsten Jahr wieder besser wird. 

Der goldene Oktober blieb in diesem Jahr aus. Aber da wir im Urlaub und auch die letzten Wochen mit Renovieren beschäftigt waren, fiel es mir irgendwie gar nicht groß auf. 

Anfang November, als bei uns die ersten Nachtfröste angekündigt waren, holte ich mir wie jedes Jahr die schönsten Rosen aus dem Garten noch schnell ins Haus.

 

Allerdings konnte der Frost den Rosen nicht viel anhaben. Noch lange gab und gibt es in diesem Jahr Rosenblüten. 


Bilder v. 30. November 2020

Bilder v. 19. Dezember 2020

 

Die letzten Tage war es fast frühlingshaft mild. Es gab viele Niederschläge, die der Garten gut gebrauchen kann. Im Moment blühen die Rosen gemeinsam mit Christrosen und Lenzrosen.

 

An diesen Schneeglöckchen, die immer schon ab November blühen, kann ich mich zur Zeit ebenfalls im Garten erfreuen.

Auch wenn in diesem Jahr das Weihnachtsfest für fast alle wohl etwas anders aussehen wird, so wünsche ich euch trotzdem besinnliche und vor allem gesunde Feiertage!