Sonntag, 10. Februar 2019

Ende der Gartenruhe

So langsam ist auch bei mir die innerliche "Gartenruhe" zu Ende. Nachdem ich nach dem langen, heißen Sommer froh war, dass es kühler wurde und Ruhe im Garten einzog, so beginne ich jetzt jeden Tag zu schauen, was es im Garten Neues gibt. Und da bin ich jetzt Anfang Februar sehr genügsam und freue mich über jede grüne Spitze, die ersten Krokusse, das erste Schneeglöckchen und die ersten Winterlinge. (Die Blüten wollten sich allerdings in der Sonne nicht wirklich gut fotografieren lassen.)




Die Christrosen, die jetzt schon seit Dezember blühen, bringen etwas Farbe in den Garten. Sie färben sich jetzt wieder von Weiß auf Rosa und werden bald verblüht sein.


Ein kleiner Ableger beginnt erst mit der Blüte.


Dafür stehen die Lenzrosen schon in den Startlöchern. In diesem Winter habe ich die Knospen etwas mit Tannenreisig geschützt, da sie im letzten Jahr ziemlich unter dem Frost, den wir Ende Februar hatten, gelitten haben und alle erfroren waren. Ich hoffe, dass es dieses Jahr nicht noch einmal so kalt wird.



Schnee hatten wir in diesem Winter nur einmal Anfang Januar. Aber da ich zu dem Zeitpunkt gerade krank war, und der Schnee auch schnell wieder getaut war, ist nur dieses eine Foto aus dem Fenster entstanden.



Auch wenn es in den letzten Wochen im Garten nicht viel zu sehen gab, konnte man sich doch beim Blick aus dem Fenster, am "Vogelkino" erfreuen. In diesem Winter gibt es wie immer viele, viele Spatzen, wenige Blaumeisen, Kohlmeisen und ein Rotkehlchen.

Wir haben in diesem Winter noch ein weiteres Futterhäuschen im Vorgarten aufgestellt, um auch aus dem Küchenfenster, das muntere Treiben beobachten zu können. Zum Glück haben die vielen Spatzen das Häuschen noch nicht entdeckt (oder der Platz sagt ihnen nicht zu). So können die Meisen und das Rotkehlchen in Ruhe ihr Futter suchen und es ist nicht in 10 Minuten alle, wie in den anderen Futterhäuschen.



Am Freitag habe ich nun meine Gartensaison eröffnet. Ich habe das erste Mal in diesem Jahr etwas im Garten gearbeitet und meinen Hibiskus geschnitten. (Ich hatte neulich gelesen, dass man ihn Anfang Februar schneiden soll.) Also der Anfang ist gemacht!  Am Freitag war es hier bis auf den stürmischen Wind schon ziemlich mild und im sonnigen Vorgarten angenehm zum Arbeiten. Bisher habe ich beim Hibiskus immer nur die alten Blüten abgeschnitten, aber in diesem Jahr brauchte er mal einen etwas größeren Rückschnitt.



Der lila Hibiskus hat mich in den letzten Jahren immer mit unzähligen Blüten erfreut. Es ist zwar schade, dass die Blüten immer nur einen Tag halten und dann abfallen, aber besonders für die Hummeln ist er ein Magnet und sie "baden" regelrecht im Blütenstaub.





Mal schauen, was der Februar noch so bringt. Heute ist erst mal stürmisches und regnerisches Wetter angesagt. Da bleibt etwas Zeit, die nächste Gartensaison zu planen und sich auf den nächsten sonnigen Tag zu freuen.


Kommentare:

Pfälzerin hat gesagt…

Ach, wenn es doch nur schon Frühling wäre!
Heute regnet es pausenlos und stürmt immer wieder. Da kann man nicht mal raus zum Wandern.
Bei Dir im Garten zeigt sich schon richtig viel Leben und es geht täglich ein wenig aufwärts.
Also weiterhin Geduld haben und Tee trinken, bis der Frühling da ist.
Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin

Lis vom Lindenhof hat gesagt…

Dein Hibiskus ist wirklich grandios und die Hummeln sehen ja echt ulkig aus.
Hier regt sich auch einiges im Garten und seit gestern sind jetzt wenigstens die Blüten der Schneeglöckchen geöffnet. Ich fotografiere sie lieber bei bedecktem Himmel, in der Sonne sind sie immer total überbelichtet.
Schnee hatten wir ebenfalls nicht viel und auch bei uns war er zwei Tage später meist schon wieder verschwunden. Jetzt wäre ich auch froh wenn es nicht mehr kalt werden würde, allerdings haben wir ja erst Mitte Februar...…

LG Lis