Sonntag, 16. Juni 2019

Die Rosen beginnen zu blühen

Viel hat sich getan im Garten seit meinem letzten Post. Lange habe ich auf die ersten Rosenblüten warten müssen. Während in vielen anderen Gärten der Blogger die Rosen schon lange blühen, ist es bei uns erst jetzt soweit, dass sich die Knospen öffnen. Rosarium Uetersen schwächelt allerdings schon wieder und verliert die Blätter (Sternrußtau). Schon im vorletzten Sommer stand sie ohne Blätter da.


Im Vorgarten stehen die Rose "Westerland" und der Salbei jetzt in voller Blüte, während in der Rabatte ums Haus, die Knospen der Rosen noch in den Startlöchern stehen.


Die Kletterrose "Rosanna" erobert den Rosenbogen.


Der Rittersporn wird gern von den Hummeln besucht.


Die Clematis "The President" und Geranium "Rosemoor" zeigen ihre schönen Blüten.


Pünktlich zu Pfingsten haben in diesem Jahr die Pfingstrosen geblüht. Leider war die Blütezeit bei der Hitze nur sehr kurz.


Im kleinen Bauerngarten war es lange Zeit  (durch den vielen Regen im Frühjahr) einfach nur herrlich grün. Ich hoffe immer, dass die Buchshecke nicht irgendwann  vom Buchsbaumzünsler heim gesucht wird.


Jetzt wird es bunt, und wir könnten schon lange Regen gebrauchen. Es ist sehr trocken bei uns. Auch heute am Sonntagmorgen, macht der angekündigte Regen wieder einen Bogen um uns.


Fingerhut, Akelei, Bartnelken, Marienglockenblumen, Rittersporn sorgen für bunte Farben und locken Hummeln, Bienen, Schmetterlinge, Schwebfliegen und die Holzbiene an. 


Die Marienglockenblumen habe ich zum ersten Mal im Garten. Da sie zweijährig sind, habe ich sie im letzten Sommer ausgesät und in diesem Jahr blühen sie. Ich habe sie ausgewählt, da sie viele Insekten anziehen soll. Besonders bei der Holzbiene hat es funktioniert. Während ich sie in den letzten Jahren nur vereinzelt auf Blüten gesehen habe, fliegen in diesem Jahr schon 4 Holzbienen den ganzen Tag von Blüte zu Blüte.




Ich hoffe, dass sich die Glockenblumen jetzt von selber aussäen, so wieder der Fingerhut, der durch den Garten wandert. 

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und eine schöne neue Woche.



Montag, 20. Mai 2019

Stockrose Parkrondell

Schon immer finde ich es wunderschön, wenn die bunten Blüten der Stockrosen hinter einem alten Holzzaun, hoch über einem bunten Bauerngarten ragen. Leider habe ich bisher kein Glück mit ihnen gehabt, da immer der Malvenrost dazwischen kam.

Irgendwann habe ich es deshalb aufgegeben Stockrosen in den Garten zu pflanzen. Aber so richtig abfinden wollte ich mich damit nicht. Deshalb habe ich irgendwann im Internet eine Alternative entdeckt:

die Stockrose Parkrondell.


Eigentlich ist es keine richtige Stockrose, sondern eine Kreuzung aus Echtem Eibisch und Stockrose, die dazu noch den Vorteil hat mehrjährig zu sein und nicht jedes Jahr neu gepflanzt werden muss.



Ich habe sie jetzt seit 2016 in meinem Garten. Bisher hatte ich keinerlei Probleme mit Blattkrankheiten.



Nur im Frühjahr beim Austrieb der jungen Blätter sollte man sie etwas schützen, da die jungen Triebe von irgendetwas (Ich nehme mal an Schnecken) abgefressen werden. 


Ich stelle deshalb immer einen alten Blumentopf (von dem ich den Boden entfernt habe) darüber, bis die Blätter gut entwickelt sind. 



Die Blüten erscheinen bis zum ersten Frost und sind beliebt bei Bienen und Hummeln. Im Herbst decke ich die Pflanze mit etwas Laub ab, damit sie gut über den Winter kommt.



Die Stockrose Parkrondell kann eine Höhe von bis zu 2 m erreichen und mag einen sonnigen Platz. Im letzten Sommer ist sie durch die Trockenheit nicht ganz so hoch geworden.


Ähnliche Varianten der "Ausdauernden Stockrosen" gibt es auch noch in Gelb, Gelblich-Rosa, Pink und und zart Rosa.




Donnerstag, 9. Mai 2019

Alles neu macht der Mai...

"Alles neu macht der Mai..." So beginnt eine alte Volksweise aus dem 18. Jahrhundert von Hermann Adam von Kamp (1796-1867). Die Melodie stammt übrigens vom Lied "Hänschen Klein". In der ersten Strophe heißt es:

Alles neu macht der Mai,
macht die Seele frisch und frei.
Laßt das Haus, kommt hinaus!
Windet einen Strauß!
Rings erglänzet Sonnenschein,
duftend prangen Flur und Hain:
Vogelsang, Hörnerklang
tönt den Wald entlang.

Alles neu machte auch der Regen, der lang ersehnt war und den Garten und die Natur aufatmen ließen. Ich glaube, ich habe mich noch nie so über Regen (auch am Wochenende und jetzt im Urlaub) gefreut, wie in diesem Frühjahr. Man hatte einfach Bedenken, dass die Trockenheit weiter anhält, denn die Pflanzen hatten schon wieder mächtig gelitten.

Die Baumblüte ging viel zu schnell vorbei und nach den weißen Blütenwolken wurde es durch den Regen schnell grün im Garten und bunt in den Beeten.





Das Zierapfelbäumchen hat in diesem Jahr kaum Blüten. Wahrscheinlich hat es sich im letzten Sommer verausgabt oder es war einfach zu trocken. Darunter haben sich rosa Vergißmeinnicht vom letzten Jahr ausgesamt und passen prima zu den lila Hornveilchen.
 

Ich freue mich, dass unsere 3 Nistkästen wieder "bezogen" wurden und in unserem Garten ein Blaumeisenpärchen, ein Kohlmeisenpärchen und ein Starenpärchen für Nachwuchs sorgen.



Bei den einjährigen Sommerblumen habe ich mich mit dem Kauf auch wieder zu zeitig hinreißen lassen. Aber es verlockt eben zu sehr, wenn man im April durch einen Gartenmarkt schlendert. Während die Petunien mit den kalten Nächten ganz gut zurechtkamen, hat der Zauberschnee ziemlich gelitten. Wie ich im Nachhinein gelesen habe, verträgt er keine Temperaturen unter 8 Grad Celsius. Und wir hatten viele kalte Nächte. 

Selbst im Gewächshaus war es zu kalt und die Blätter wurden gelb. Ich hoffe, er erholt sich wieder. Denn Zauberschnee ist eigentlich eine sehr dankbare und unkomplizierte Sommerpflanze, die sich mit vielen Blüten z. B. im Balkonkasten kombinieren lässt.


Im Gewächshaus wachsen Salat, Tomaten und so einige einjährige Sommerblumen heran. Die Gurken, Paprikapflanzen und Melonen habe ich vorsichtshalber noch im Haus auf der Fensterbank.


Der Flieder beginnt zu blühen und im Hintergrund erobert die Kletterrose "Rosanna" den Rosenbogen.


Mit den Tulpen hatte ich in diesem Frühjahr (bis auf die ganz frühen Sorten) kein Glück. Es war einfach zu trocken. Noch vor der Blüte lagen sie zum Teil vertrocknet am Boden. 

Diese späteren Tulpen habe sich durch den Regen noch einmal erholt. Farblich passend dazu blüht der Polsterphlox am Treppenaufgang.


Manchmal wachsen im Garten auch seltsame Pflanzen aus dem Blumentopf ;-)
Nachbars Katerchen macht oft in noch ungenutzen Blumentöpfen ein Nickerchen.


Ich hoffe, dass es im Mai noch etwas mehr Regen gibt, denn wie sagt eine alte Bauernregel: "Ist der Mai kühl und nass, füllt's dem Bauern Scheun' und Fass"!

Sonntag, 14. April 2019

Ein frohes Osterfest

Ein Monat ist schon wieder vergangen seit dem letzten Post. Inzwischen sind die Veilchen schon wieder verblüht und auch die Forsythie hat die besten Tage hinter sich. Die Rosen wurden alle geschnitten. Die Fliederknospen werden immer dicker. Leider ist es sehr, sehr trocken bei uns. Lange hatten wir keinen Regen. Auch an diesem Wochenende machte der Regen bisher (bis auf etwas Schnee am Samstagmorgen) einen Bogen um uns.


Mehrere frostige Nächte liegen hinter uns. Nachdem es Samstagmorgen ein weißes Erwachen gab, 


Gemswurz und Pfirsichblüten

dachte ich, 'das "Schlimmste" liegt hinter uns'. Heute Morgen wurden ich beim Blick auf das Thermometer eines Besseren belehrt. Minus 3 Grad, brrr !! Mein erster Gedanke war: 'Das haben die Magnolienblüten nun bestimmt nicht mehr überlebt`.'

Samstag Schnee und Sonntag minus 3 Grad Frost!

Am Samstagnachmittag kam dann wieder die Sonne heraus und ich konnte doch noch ein paar Frühlingsfotos machen.



Fast alle meiner Primeln bis auf diese drei sind verschwunden. Ob es wohl an dem heißen und trockenen Sommer lag?



Das Tränende Herz habe ich versucht, jede Nacht abzudecken. Es ist ja sehr empfindlich gegen Frost. Mal sehen, ob es überlebt hat. Die Blüten des Gemswurz liegen heute Morgen auch am Boden, gestern strahlten sie noch in der Sonne.


Die Kirschblüten sind zum Glück noch nicht geöffnet.


Ob die Blüten an den im Herbst neu gepflanzten Obstbäumchen (Pfirsisch und Zwetschge) Schaden genommen haben, kann ich noch nicht wirklich einschätzen. Aber im ersten Jahr, wird es eh keinen großen Ertrag geben.

Jetzt freuen wir uns aber erst einmal auf die Ostertage, die ja etwas wärmer werden sollen.


Ich wünsche euch allen ein frohes Osterfest und viel Spaß in euren Frühlingsgärten.

Sonntag, 17. März 2019

Turbulente Tage

Die letzten Wochen waren wettertechnisch gesehen recht turbulent. Ein Sturmtief jagte das andere. Zum Glück hat "Eberhardt" bei uns nur kleinere Schäden im Garten angerichtet. Über den vielen Regen habe ich mich aber gefreut. Denn es war davor sehr trocken im Garten.

Für die ersten Krokusse war es allerdings keine gute Zeit. Denn so viel Nässe von oben mögen sie gar nicht. Aber jetzt sind die Nächsten am Start und ich hoffe, es wird etwas sonniger. Auch die ersten Blüten des Schneestolz (oder auch Gewöhnliche Sternhyazinthe genannt) öffnen sich.


Das Schönste an diesem Wetter waren neben dem vielen Nass, die vielen Regenbögen, die immer wieder am Himmel zu sehen waren. Und ich habe (Dank meines Bruders) auch wieder etwas dazugelernt, *lach. Nämlich, dass sich die Farben bei einem doppelten Regenbogen umdrehen.






Seit meinem letzten Post ist auch die Zwergiris erblüht und schon wieder verblüht.


Es gab die erste Kirschblüten. Natürlich nur im Zimmer ;-)


Die ersten Tulpen leuchten im Garten.


Die Winterlinge werden von den Blausternchen abgelöst.


Die Lenzrosen sind fast alle erblüht.


Bis auf die erst neu Gepflanzten. Da warte ich noch gespannt auf die Blüte, die in Rot erscheinen soll. Aber nach Rot sieht das irgendwie nicht aus?



Im Gewächshaus habe ich vor einiger Zeit Salat und Radieschen in Kästen ausgesät. Den Salat konnte ich inzwischen pikieren. Mal sehen wie sich die Radieschen im Blumenkasten entwickeln.


So langsam müsste ich auch mit dem Aussäen der Tomaten und Paprika beginnen. Ich fange da lieber immer etwas später, als zu früh an. Aber so langsam wird es wohl Zeit.

Die neuen, im Herbst wurzelnackt gepflanzten Rosen scheinen auch angewachsen zu sein. 


Eigentlich müsste ich jetzt anfangen, die anderen Rosen zu schneiden. Aber das Wetter spielte an diesem Wochenende nicht wirklich mit. Ich kam gerade dazu, den Sommerflieder zu schneiden. 

Nur am Sonntagvormittag gab es strahlend blauen Himmel. Im Gegensatz zu den letzten Tagen als alles Grau war und die Starenschwärme in den Eichenbäumen vor dem Haus nach dem Frühling riefen.



Ich hoffe, der Frühling kommt nächste Woche mal bei uns vorbei!