Donnerstag, 26. September 2019

Sommer ade!

Seit Montag sagt der Kalender: Es ist Herbst! Gefühlt haben wir es ja schon länger, aber nun ist es offiziell. Der Sommer schenkte uns hier noch einmal ein wunderschönes Wochenende. Da wir am Freitag Feiertag hatten, war es um so schöner. Nur nachts war es schon empfindlich kalt, am Samstag Morgen glänzte der erste Reif auf den Rosenblättern.


Aber der Tag brachte von morgens bis abends Sonnenschein und warme Temperaturen, und die kalte Nacht war schnell vergessen.

Im Garten blühen weiterhin die Rosen.


Die Herbstaster "Blue Heaven" steht in voller Blüte.


Die anderen Herbstastern öffnen gerade ihre Knospen.

"Silberteppich"

"Prof. Anton Kippenberg"
Die dicke Sonnenblume hatte sich im neuen Rosenbeet von allein ausgesät. Die Vögel werden sich sicher darüber freuen.


Am Wochenende habe ich meine Paprikaschoten im Gewächshaus geerntet und es gab gefüllte Paprika.


Die Gurken wollen auch noch nicht aufgeben.


Die Heidelbeere "Blautropf" wird jetzt reif und es kann jeden Tag genascht werden.


Die Himbeeren überlassen ich den Schmetterlingen. (Leider sind die Bilder durch die Lichtverhältnisse nicht allzu schön geworden). Mit den Himbeeren habe ich in den letzten Jahren kein Glück mehr. Sie werden immer von irgendwelchen Wanzen befallen und schmecken dann ganz scheußlich.


Die Zinnien haben sich nach der Trockenheit gut erholt und blühen jetzt besonders schön.


Rittersporn, Lavendel und die Kugeldistel haben ihre 2. Blütezeit.


Der Phlox schiebt auch immer noch neue Blüten nach und das Argentinische Eisenkraut hat sich seinen Platz überall im Garten selber ausgesucht. Hier wächst es mitten aus der Buchshecke.


Ich bin froh, dass ich meine Buchshecke auch in diesem Jahr wieder erhalten konnte. 


Auch die "Bienenmischung" im Kübel blüht immer noch herrlich.


Die Herbstanemone sind schon verblüht. Der Sonnenhut hat seine beste Zeit hinter sich. "Pinky Winky" hat es wieder nicht geschafft in rosa-weiß zu blühen. Die Blüten sind wieder gleich braun geworden.


Sommer trifft Herbst, könnte man hier sagen. Ein paar Herbstpflanzen sind im Garten eingezogen und ergänzen den Zauberschnee, der erst jetzt so richtig in Fahrt kommt. 


Genauso wie die Kapuzinerkresse, die im Sommer nicht wachsen wollte. 


Nun haben wir schon bald wieder das erste Wochenende im Herbst und das Wetter soll hier auch herbstlich werden. Ich wünsche euch eine schöne Herbstzeit!

Sonntag, 11. August 2019

Erholung für den Garten

Nach dem letzten Regen gab es wieder eine 2 wöchige Hitze- und Trockenperiode bei uns. Während vielerorts Niederschläge niedergingen, mussten wir lange warten, um endlich wieder Regen zu bekommen. Zum Glück waren die Wasservorräte etwas aufgefüllt, und es gab es in den letzten Tagen einige kräftige Regengüsse. Jetzt beginnt der Garten sich zum 2. Mal zu erholen.

Ich habe beschlossen, im nächsten Jahr kaum noch einjährige Sommerblumen selber zu ziehen. Es wird einfach immer schwieriger, sie über solche langen Trockenperioden zu bekommen. Trotzdem bin ich froh, dass ich die Zinnien retten konnte. Denn lange sah es nicht danach aus. Aber wenn man sieht, wie die Schmetterlinge, Bienen und Hummeln sich darauf tummeln, war es jede Mühe wert. Deshalb bekommen die Zinnien auch demnächst einen eigenen Post.

Zinnien und Rosen blühen um die Wette

Auf der Terrasse habe ich eine kleine bunte Blumenecke (u. a mit einer Blumenmischung für Bienen) in Töpfen eingerichtet, um viele Insekten anzulocken.





Ich bin froh, dass ich mich in den letzten Jahren vermehrt für öfterblühende Rosen im Garten entschieden habe. Sie haben die Trockenphasen gut überstanden und setzen jetzt prächtig zur 2. Blüte an.

Für mich immer wieder eine schöne Kombination: lila Hibiskus und Rosen
Während die Rose "Westerland" noch Knospen zeigt, steht die Rose "Julia" schon wieder in der 2. Blüte


Der Sonnenhut hat sich dank vieler kleiner Wassergaben gut über die Hitze retten können, obwohl er an manchen Tagen fast vertrocknet aussah. 



Während die Anemone prächtig ohne jede zusätzliche Wassergabe gedeiht.


Auf den beiden Sommerfliedersträuchern sieht man viele Insekten. Auch ein für mich neues Insekt konnte ich wieder entdecken. Wenn ich richtig nachgeschaut habe, müsste es sich um eine Hornissenschwebfliege handeln.


Auch Nachbars Katze litt wohl unter der Trockenheit und schlich sich in der Dämmerung öfter an die "provisorische Vogeltränke". Inzwischen ist der alte Baumstamm umgefallen und liegt als Todholz in der Gartenecke.



Wenn man die Fotos betrachtet, scheint man nichts von den Dürrezeiten bei uns zu bemerken. Es ist auch erstaunlich, wie schnell der Rasen nach einen ausgiebigen Regenguß wieder "ergrünt". Ich bin froh, dass der Garten die Hitz- und Trockenzeiten so gut überstanden hat.

Montag, 15. Juli 2019

Aufatmen-endlich Regen!!

Vor einem Monat schrieb ich in meinem letzten Post, dass die Rosen gerade zu blühen beginnen. Jetzt ist die Hauptblüte schon wieder vorbei. Die Rosen haben in diesem Jahr besonders prächtig geblüht. Leider war es durch die große Hitze nur von kurzer Dauer. Aber da ich in dieser Zeit gerade Urlaub hatte, konnte ich die Rosenblüte richtig genießen. 






Schon damals war es sehr trocken bei uns und hatte lange Zeit nicht geregnet, was sich in den nächsten 4 Wochen auch nicht geändert hatte. In den letzten Tagen hatte ich die Lust am Garten für diesen Sommer schon fast verloren. Ich wusste einfach nicht mehr, was ich noch gießen und welche Pflanzen ich ihrem Schicksal überlassen sollte. Es war nur noch eine Art "Notversorgung", weil man auch nicht wusste, wie es weiter geht mit der Trockenheit. Der Rasen, der sich nach dem letzten trockenen Sommer wieder wunderbar erholt hatte, ist wieder strohtrocken, das Grüne darauf ist Unkraut.


Viele Pflanzen ließen jeden Abend ihre Blätter hängen, besonders der Phlox und auch der Sonnenhut, der ja eigentlich eine recht anspruchslose Pflanze ist. 

Jetzt kam endlich der lang, lang ersehnte Regen und der Garten und auch ich können wieder aufatmen. Ca. 20 l/m² Regen fielen in den letzten Tagen und die Welt sieht erst einmal wieder ganz anders aus. Die Regentonnen sind gefüllt und der Garten macht wieder Freude.

Denn es gibt ein paar Überlebenskünstler, denen die Trockenheit nichts anhaben konnte. Dazu gehören vor allem die Rosen, die tiefe Wurzeln haben. Im Moment stehen die Kleinstrauchrosen Knirps und Sweet Knirps in voller Blüte.


Die Anemone, die Ballonblume, der Zwerg-Alant, der Lavendel und die Kugeldistel scheinen auch Trockenkünstler zu sein. Bei den Einjährigen sind diejenigen die Überlebenskünstler, die sich selber ausgesät haben. Wie zum Beispiel die Cosmea, Löwenmäulchen und Spinnenblumen. 


Nun hoffe ich, dass es nicht wieder so eine lange Trockenperiode gibt und der Sommer nicht noch einmal so heiß wird.

Sonntag, 16. Juni 2019

Die Rosen beginnen zu blühen

Viel hat sich getan im Garten seit meinem letzten Post. Lange habe ich auf die ersten Rosenblüten warten müssen. Während in vielen anderen Gärten der Blogger die Rosen schon lange blühen, ist es bei uns erst jetzt soweit, dass sich die Knospen öffnen. Rosarium Uetersen schwächelt allerdings schon wieder und verliert die Blätter (Sternrußtau). Schon im vorletzten Sommer stand sie ohne Blätter da.


Im Vorgarten stehen die Rose "Westerland" und der Salbei jetzt in voller Blüte, während in der Rabatte ums Haus, die Knospen der Rosen noch in den Startlöchern stehen.


Die Kletterrose "Rosanna" erobert den Rosenbogen.


Der Rittersporn wird gern von den Hummeln besucht.


Die Clematis "The President" und Geranium "Rosemoor" zeigen ihre schönen Blüten.


Pünktlich zu Pfingsten haben in diesem Jahr die Pfingstrosen geblüht. Leider war die Blütezeit bei der Hitze nur sehr kurz.


Im kleinen Bauerngarten war es lange Zeit  (durch den vielen Regen im Frühjahr) einfach nur herrlich grün. Ich hoffe immer, dass die Buchshecke nicht irgendwann  vom Buchsbaumzünsler heim gesucht wird.


Jetzt wird es bunt, und wir könnten schon lange Regen gebrauchen. Es ist sehr trocken bei uns. Auch heute am Sonntagmorgen, macht der angekündigte Regen wieder einen Bogen um uns.


Fingerhut, Akelei, Bartnelken, Marienglockenblumen, Rittersporn sorgen für bunte Farben und locken Hummeln, Bienen, Schmetterlinge, Schwebfliegen und die Holzbiene an. 


Die Marienglockenblumen habe ich zum ersten Mal im Garten. Da sie zweijährig sind, habe ich sie im letzten Sommer ausgesät und in diesem Jahr blühen sie. Ich habe sie ausgewählt, da sie viele Insekten anziehen soll. Besonders bei der Holzbiene hat es funktioniert. Während ich sie in den letzten Jahren nur vereinzelt auf Blüten gesehen habe, fliegen in diesem Jahr schon 4 Holzbienen den ganzen Tag von Blüte zu Blüte.




Ich hoffe, dass sich die Glockenblumen jetzt von selber aussäen, so wieder der Fingerhut, der durch den Garten wandert. 

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und eine schöne neue Woche.